Zum Inhalt springen
Start » Blog » Paypal – Facts und Geschichte Des E-Payment Dienstleisters

Paypal – Facts und Geschichte Des E-Payment Dienstleisters

    Jeder kennt PayPal und immerhin 429 Millionen Menschen weltweit nutzen es. Doch wie funktioniert PayPal eigentlich und was ist das kontroverse an dem Zahlungsanbieter? Und inwiefern hat Elon Musk seine Finger im Spiel? Dies alles und vielleicht auch etwas mehr, werde ich euch heute hier vorstellen.

    Icon Schuhabdrücke, blau

    PayPals Geschichte

    Viele denken, dass Elon Musk PayPal auf die Beine gestellt hätte, mit der ursprünglichen Gründerfirma, hatte er aber überhaupt nichts zu tun.
    Max Levchin, Peter Thiel, Luke Nosek, einer der ersten Investoren in Elon Musks „SpaceX“ und Ken Howery gründeten 1998 „Confinity“. Doch wie kam es nun zu PayPal? Im Jahr 2000 entschieden sich die Firmen „Confinity“ und „X.com“, welches von Musk gegründet wurde, zu einer neuen Firma zu verschmelzen und so wurde „PayPal“ geboren. 2002 kaufte eBay PayPal auf und implementierte dies als Hauptzahlungsquelle auf deren Plattform.

    Icon Fragezeichen im Kreis, blau

    Wie funktioniert PayPal?

    PayPal ist keine Bank, sondern es dient als Zahlungsmittelsmann. PayPal streckt zum einen Geld vor, wenn man kein Geld auf das eigene Konto auflädt und eine Verbindung zu seiner eigenen Bank hinterlegt, zum anderen hat man aber auch die Möglichkeit auf das eigene PayPal Konto Guthaben aufzuladen, welche dann bei der Zahlung ausgewählt werden kann. Ebenso hat man die Möglichkeit eine Kreditkarte mit dem PayPal-Account verbinden oder darüber Guthaben aufladen.

    Icon Daumen nach oben, blau

    Vorteile

    • einfache Bedienung
    • Zahlung fast überall möglich
    • Transaktionsdauer sehr gering
    • keine Kontoführungsgebühren
    • kostenlose Transaktion für Family & Friends
    • Empfänger erhalten keine Konto-/Kreditdaten
    • Käuferschutz
    • Ratenzahlung und Aufschub möglich
    Icon Daumen nach unten, blau

    Nachteile

    • wird häufig für Scam-Versuche genutzt
    • Unklarheit bei Datenverarbeitung + -schutz
    • Dritte erhalten Kundendaten
      (Bonitätsprüfung, nötig bei Transaktion…)
    • häufig Kontosperrungen oder
      Kontoeinschränkungen
    • für Händler teure Gebühren
    • als Händler auch Gefahr von Betrug
    • internationale Transaktionen auch für
      privat nicht gebührenfrei
    Icon Auge, ausgefüllt blau

    Was hat es mit der Kontroverse um PayPal auf sich?

    Leider fiel PayPal in den Jahren auch häufiger negativ auf. Wie schon in den Nachteilen beschrieben ist bei PayPal nie wirklich klar an wen unsere Daten wirklich weitergegeben werden. Des Weiteren klagten schon mehrere Ämter gegen PayPal. Bei diesen Verfahren wurde bereits dieses Jahr in Australien ein Sieg aufgrund von missbräuchlichen Klauseln gewonnen. Auch das deutsche Bundeskartellamt leitete ein Verfahren ein bei dem es um den „Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung“ geht.

    Icon Glühbirne blau

    Hast du schon gewusst?

    → PayPal belegt in Deutschland Platz 1 der beliebtesten E-Payment Arten
    → PayPal hatte im 2. Quartal 2024 rund 6,6 Milliarden Transaktionen und damit ein Transaktionsvolumen in Höhe von knapp 417 Milliarden US-Dollar
    → Es gehört der Öffentlichkeit, denn nachdem eBay sich von PayPal abgespalten hat, sind die Anteile der Firma über sehr viele Firmen verstreut worden
    → Die Zahlungsmethode gibt es nicht in jedem Land (z.B. Türkei, Irak, Cuba, Pakistan)
    → PayPals Hauptsitz ist in San Josè

    Du willst mehr Infos und interessante Beiträge über das Thema E-Commerce sehen? Schau doch mal auf unserer Instagram-Seite vorbei!